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Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann.

Eine zeitgemäße Schule braucht Mut zur Veränderung. Wie neue Raum- und Zeit-Strukturen aussehen können, zeigt diese Werkstatt. Das zentrale Ziel ist es, Ideen zur Erneuerung der Schul- und Unterrichtskultur zu entwickeln, zu reflektieren und in die Praxis umzusetzen.

Die 45-Minuten-Unterrichtsstunde ist bis heute die Norm – mehr als 100 Jahre nach ihrer Einführung in Deutschland. Doch eine zeitgemäße Schule, die den aktuellen Herausforderungen gerecht werden will, braucht innovative Ansätze. Mit der Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann“ laden wir die Teilnehmenden dazu ein, sich kreativ und selbstreflexiv mit Schul- und Unterrichtskultur auseinanderzusetzen und neue Wege zu gehen. Gemeinsam entwickeln und erproben wir praxistaugliche Herangehensweisen und Konzepte, um festgefahrene Strukturen zu erneuern.

Die Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann“ ist als modulare Langzeitfortbildung über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren angelegt. Sie wird geleitet von Ulrike Kegler und Barbara Riekmann.

Die Ziele

Die Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann“ will eine Atmosphäre des Aufbruchs schaffen und bei den einzelnen Beteiligten die Bereitschaft zur Schulentwicklung stärken. Das zentrale Ziel ist es, Ideen zur Erneuerung der Schul- und Unterrichtskultur zu entwickeln, zu reflektieren und in die Praxis umzusetzen. Dabei ist das wesentliche Instrument der kreative Umgang mit den Faktoren Zeit und Raum – es geht um physische und kognitive Räume des Lernens. Darüber hinaus vermittelt die Werkstatt für die Schulentwicklung relevante inhaltliche und methodische Kompetenzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen so befähigt werden, Raum- und Zeit-Modelle an ihrer Schule spürbar und nachhaltig zu verändern.

Die Zielgruppe

Insgesamt können zwölf Schulen mit einem eigenen Team an der Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann“ teilnehmen. Jedes Team besteht aus drei Vertreterinnen und Vertreter einer Schule, die Teilnahme der Schulleitung ist dabei obligatorisch. Die Werkstatt ist schulformübergreifend angelegt.

Wir setzen eine offene und experimentierfreudige Grundhaltung, Kreativität, den Willen zur Veränderung und eine verbindliche Teilnahme an allen Bausteinen voraus. Außerdem wird empfohlen, dass die teilnehmenden Schulen zusätzlich zur Werkstatt ein Coaching für die eigene Schule organisieren und finanzieren.

Der Inhalt

In der Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung. Wie Schule verändert werden kann“ wechseln sich vielfältige Interaktionsformen ab – dazu zählen zum Beispiel Gespräche, Gruppenarbeit, Präsentationen, Vorträge, Feedback oder Lektionen. Inputs geben sowohl die Trainerinnen und Trainer der Werkstatt als auch externe Referentinnen und Referenten, unter anderem von Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises.

Die Werkstatt beruht auf dem Prinzip der Eigenrealisierung. Das heißt: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen sich auf die verschiedensten Arbeitsformen ein. Der persönliche Bezug (unter Berücksichtigung der individuellen Lehrkräftebiografie) wird immer wieder beleuchtet und reflektiert. Es werden keine Rezepte oder Muster vorgestellt, sondern durch die Beteiligung aller Anwesenden entwickelt sich die intensiv vorbereitete Werkstatt auf ihre Weise – im Sinne guten Unterrichts: Es gibt eine präzise Vorstellung von Zielen und Ablauf, doch die Teilnehmenden müssen sich nicht einer dominierenden Planung unterordnen. Vielmehr beeinflussen und gestalten sie dank ihrer Aktivität und Teilnahme das Geschehen entscheidend mit.

  • Ulrike Kegler, ehemalige Schulleiterin der Montessori Oberschule Potsdam
  • Barbara Riekmann, ehemalige Schulleiterin der Max-Brauer-Schule Hamburg


Der Ablauf

Die Werkstatt ist als modulare Langzeitfortbildung über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren angelegt. Sie setzt sich aus fünf zweieinhalbtägigen Bausteinen zusammen, die an jeweils verschiedenen Orten angeboten werden. Die Auswahl der Orte erfolgt in Bezug auf die jeweiligen Fragestellungen der Bausteine. Aus logistischen Gründen wird bei der Auswahl der Veranstaltungsorte ein regionaler Fokus entweder auf den Norden und Osten oder auf den Süden und Westen der Republik gelegt.

Eine intensive, einjährige Konzeptphase umfasst die ersten drei Bausteine der Werkstatt. Dabei wechseln sich konzentrierte Inputs zu Kernfragen von Veränderungsprozessen mit schöpferischen Abschnitten ab. Schon während der Konzeptphase geht es darum, die Konzepte in konkrete Planungen vor Ort umzusetzen. Dazu gehören auch Gremienentscheidungen in den beteiligten Schulen.

Die daran anschließende einjährige Praxisphase findet idealerweise im folgenden Schuljahr statt. Dann sollen die Elemente einer neuen Raum-Zeit-Praxis an den Schulen eingeführt und erprobt werde. Der vierte Baustein widmet sich vor allem der Stabilisierung des Wandels und dem Austausch zwischen den Beteiligten. Im fünften Baustein steht die Reflexion im Fokus: Die Teilnehmenden ziehen Bilanz und passen die neu implementierten Konzepte gegebenenfalls an.

Während der Werkstatt werden in der Regel sechs Schulen von einer Trainerin oder einem Trainer begleitet, vor Ort besucht und beraten. Darüber hinaus finden in der letzten Phase zwei regionale Treffen zum Austausch über relevante Schulentwicklungsvorhaben und zur Vorbereitung des fünften Bausteins statt.

Stimmen zur Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung“:

 

Weitere Informationen zur Werkstatt „Raum – Zeit – Schulentwicklung“:

Zur aktuellen Ausschreibung gelangen Sie hier.
Den Bericht zum Follow-Up des ersten Durchgangs lesen Sie hier.

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24.04.2020
24.04.2020: 14.00 bis 15.30 Uhr
26.03.2020
26.03.2020: 8.30 bis 15.30 Uhr
17.03.2020
17.03.2020: 11.00 Uhr / 13.30 Uhr (Wiederholung)
13.03.2020
13.03.2020: 9:00 bis 15:45 Uhr
09. und 10.03.2020
09.03.2020: 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr | 10.03.2020: 09.00 Uhr bis 14.30 Uhr
26.02.2020
26.02.2020: Filmvorführung u. Diskussion um 16.00 Uhr | Beratungsforum Deutscher Schulpreis um 15.00 Uhr
26.02.2020
26.02.2020: 9:30 bis 16:00 Uhr
14.01.2020
14.01.2020: 15.45 Uhr
16.12.2019
16.12.2019: 9.30 bis 17.30 Uhr
22.11.2019
22.11.2019: 10.00 bis 16.00 Uhr
12.11.2019
12.11.2019: 18:00 bis 21:00 Uhr
07.11.2019
07.11.2019: 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr
28.10.2019
28.10.2019: 8:30 bis 16:00 Uhr
28.10.2019
28.10.2019: 10.00 bis 15.30 Uhr
01.10.2019
01.10.2019: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
26.09.2019
26.09.2019: 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
23.09.2019
23.09.2019: 16.15 bis 17.45 Uhr
16.09.2019
16.09.2019: 14:30 bis 18:00 Uhr
16.09.2019
16.09.2019: 9.30 bis 16.30 Uhr
28.08.2019
28.08.2019: 14:30 bis 18:00 Uhr
19.08.2019
19.08.2019: 17.00 bis 19.00 Uhr
19.08.2019
19.08.2019: 15.30 bis 16.30 Uhr
10.07.2019
10.07.2019: 9.30 bis 17.00 Uhr
02.07.2019
02.07.2019: 14:30 bis 18:00 Uhr
01.07.2019
01.07.2019: 14:30 bis 18:00 Uhr
28.06.2019
28.06.2019: 09.30 bis 15.45 Uhr
25.06.2019
25.06.2019: 9.00 bis 16.30 Uhr
14.05.2019
14.05.2019: 9:30 bis 17:00 Uhr
06. und 07.05.2019
06.05.2019: 13.00 Uhr bis 07.05.2019: 14.30 Uhr
29.04.2019
29.04.2019: 13:30 bis 17:30 Uhr
11.04.2019
11.04.2019: 14:00 bis 18:00 Uhr
01.04.2019
01.04.2019: 14:00 bis 17:00 Uhr
29.01.2019 Potsdam
29.01.2019: 9:30 bis 16:00 Uhr
30.11.2018 Ibbenbüren
30.11.2018: 9:30 bis 16:30 Uhr
09.11.2018
09.11.2018: 9:00 bis 16:30 Uhr
26.10.2018
26.10.2018: 9:00 bis 15:30 Uhr
24.09.2018
24.09.2018: 9:30 bis 16:00 Uhr
13. und 14.09.2018
13.09.2018: 12:00 bis 14.09.2018: 16:30 Uhr
10.09.2018
10.09.2018: 14:30 bis 18:00 Uhr
23.08.2018
23.08.2018: 14:30 bis 18:00 Uhr
09.07.2018
09.07.2018: 09:30 bis 16:30 Uhr
02.07.2018
02.07.2018: 14:30 bis 18:00 Uhr
06.06.2018
06.06.2018: 10:00 bis 17:00 Uhr
08. und 09.05.2018
08.05.2018: 13:00 bis 20:30 Uhr; 09.05.2018: 09:00 bis 15:30 Uhr
24.04.2018
24.04.2018: 10:00 bis 16:30 Uhr
16.03.2018
9:00 bis 16:15 Uhr
08.03.2018
10:00 bis 16:15 Uhr
26.02.2018
10:00 bis 16:00 Uhr
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