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Neue Wege beim Lernen

Schule braucht einen neuen Blick auf den Unterricht, die Lernstrukturen und den Stundenplan

Bei der Einschulung sind Kinder wissbegierig, offen und begeisterungsfähig. Doch aus der Lust am Lernen wird im Lauf der Schulzeit häufig Frust und gar Ablehnung. Bei Jugendlichen in der Pubertät ist der Lernzuwachs oft nur gering, wie zahlreiche Studien zeigen. Notwendig sind daher neue Konzepte, die vom Kind ausgehen, sein Interesse herausfordern und seine Persönlichkeit stärken.

Ziel der Deutschen Schulakademie ist es, Lehrerinnen und Lehrer in die Lage zu versetzen ihren täglichen Unterricht so zu gestalten, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Chance erhält Lernerfolge zu erleben und seine individuell bestmögliche Leistung zu zeigen – immer orientiert an der Bildungsaufgabe von Schule heute.

Bildnachweis: Theodor Barth

Das erfordert einen Paradigmenwechsel. Der Unterricht muss vom Einzelnen und seinen Bedürfnissen aus gedacht werden – nicht umgekehrt. Dabei stehen die Stärken der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Sie sollen unterschiedliche Methoden und Strategien und dabei selbstverständlich auch den reflektierten Umgang mit Medien lernen. Auch Raum- und Zeitstrukturen müssen überdacht werden. Ziel ist es sich vom Lernen im Gleichschritt zu lösen, vielfältige Methoden, neue Zeitstrukturen und Bewertungen von Leistung kennen zu lernen und zu entwickeln.

Schulleitungen wissen, dass diese Prozesse nicht nur einen langen Atem benötigen, sondern nur wirksam werden, wenn die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam im Team an Lösungen arbeiten. Bei den Angeboten der Deutschen Schulakademie bekommen sie professionelle Unterstützung auf diesem Weg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ermutigt werden, die Handlungsräume auszuloten, die ihnen das deutsche Bildungssystem bietet.

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