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Keiner ist gleich – vom Umgang mit Vielfalt

Die Schule bejaht die Unterschiede, die Lehrkräfte setzen sich im Unterricht und Schulleben produktiv mit Heterogenität auseinander

Bundesweit stehen Schulen zurzeit vor großen Herausforderungen: Sie sollen Inklusion umsetzen, Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse integrieren, Gemeinschaftsschulen gründen. Der Erfolg dieser Bildungsreformen wird davon abhängen, ob es den Lehrerinnen und Lehrern an der einzelnen Schule gelingt, produktiv mit der Vielfalt ihrer Schülerschaft umzugehen und jedes einzelne Kind zu guten Leistungen zu führen.

Die Weiterbildungsangebote der Deutschen Schulakademie sollen den Lehrkräften helfen, ihre persönliche Haltung zu klären, sich vom Gleichschritt zu lösen und dabei eine Balance zwischen Individualität und Gemeinschaft zu finden.

Ziel ist es, Ideen zu entwickeln wie individuelle Lerngelegenheiten geschaffen werden können sowie Methoden und Formate kennen zu lernen und sie im eigenen Unterricht einzusetzen. Selbstgesteuertes Lernen und vernetztes Denken soll gefördert werden – auch jenseits von Fächerstrukturen zum Beispiel in Projekten. Dazu müssen die herkömmlichen Zeitraster verlassen oder neu strukturiert werden. Räume werden neu gestaltet und geöffnet: für individuelles und gemeinsames Lernen, für Diskussion, für Forschen und Üben, aber auch für das Bedürfnis nach Bewegung und Ruhe. Die Lehrkräfte entwickeln individuelle Formen der Leistungsrückmeldung, die Produkte und Prozesse der Schülerinnen und Schüler besser berücksichtigen und wertschätzen und eine Kultur des Feed Back etablieren.

Bildnachweis: Theodor Barth
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