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Wie Schüler mitbestimmen und gestalten

Schule soll ein Lern- und Lebensraum sein, in dem Partizipation und Demokratie gelernt und gelebt werden.

Für die Schule der Gegenwart ist der Umgang mit Demokratie eine zentrale Aufgabe, sie betrifft Entwicklungsfelder wie etwa die Inklusion und Individualisierung des Lernens, den Umgang mit Gewalt und Mobbing oder die Gestaltung des Ganztags. Für Schülerinnen und Schüler, die über ihr Lernen mitentscheiden können und an der Schulentwicklung beteiligt werden, wird die Schule zu „ihrer“ Schule. Das gilt für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern in gleicher Weise.

Ziel der Deutschen Schulakademie ist es, für das Thema Partizipation zu sensibilisieren, einen Paradigmenwechsel in der Lehr- und Lernkultur herbeizuführen. Es sollen Schul- und Unterrichtskonzepte vermittelt werden, bei denen Kinder und Jugendliche Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft übernehmen können.

Bildnachweis: Theodor Barth

Die Formen der Schülerpartizipation reichen von eigenverantwortlicher Lernplanung, zum Beispiel in Atelierzeiten oder die Arbeit mit dem Logbuch, über die Gestaltung von Angeboten im Ganztag bis hin zu der Arbeit in Schülergremien wie Klassen- oder Projektrat, Kinder- oder Jugendparlament.

Kinder und Jugendliche, die auf diese Weise Teilhabe und Demokratie erleben, interessieren sich eher für politische, ökologische, ökonomische und kulturelle Fragen. Durch Partizipation in der Schule werden sie nicht nur in ihrer Lern- und Leistungsbereitschaft gefordert und gefördert, sondern auch motiviert, sich als verantwortungsbewusste Bürger in der Gesellschaft einzubringen. 

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