Zukunft Lernen - Eine Workshopreihe zu den Perspektiven der Schulentwicklung

19. Mai bis 19. Juli 2021 | 16.30 - 18.00 Uhr
Bayern
Online
Anrisstext
Herzlich Willkommen bei der Veranstaltungsreihe „Zukunft Lernen - Eine Workshopreihe zu den Perspektiven der Schulentwicklung“ für Bewerberschulen des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial und den Modellschulen des Schulversuchs „Digitale Schule 2020“ der Stiftung Bildungspakt Bayern.

Die Stiftung Bildungspakt Bayern und das Regionalbüro Nürnberg des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie laden Sie herzlich ein zur Vernetzung und zum Austausch zu den Perspektiven der Schulentwicklung.
Absätze

Mit der Veranstaltungsreihe möchten wir einerseits Ihre Erfahrungen und Kompetenzen hinsichtlich der Digitalisierung von Schule vernetzen und andererseits Ihre innovativen Konzepte im Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie zusammenführen und gemeinsam mit Ihnen an Themen einer zukünftigen Schule arbeiten.  

An insgesamt fünf Terminen befassen wir uns in sechs Arbeitsgruppen mit Ihren Ideen, Erfahrungen und Konzepten. Ziel der Veranstaltung ist, dass Sie sich themenspezifisch austauschen und gemeinsam Ideen und Konzepte weiterentwickeln können. Wir begleiten und unterstützen Sie dabei, damit Sie die Zeit in den Arbeitsgruppen bestmöglich nutzen können. Darüber hinaus wird die Arbeit in den Gruppen von "Impulsgebern" aus dem Kreise des Deutschen Schulpreises unterstützt.

Die Termine im Überblick:

19.05.2021, 16.30 – 18.00 Uhr: Auftaktveranstaltung

10.06.2021, 16.30 – 18.00 Uhr: Arbeitsphase der Themengruppen

24.06.2021, 16.30 – 18.00 Uhr: Arbeitsphase der Themengruppen

05.07.2021, 16.30 – 18.00 Uhr: Arbeitsphase der Themengruppen

19.07.2021, 16.30 – 18.00 Uhr: Ergebnispräsentation (öffentlich)

Wir begrüßen zwei Personen pro Schule – eine sollte zwingend Mitglied der Schulleitung sein. Wir müssen aus organisatorischen Gründen darum bitten, dass sich jede*r Teilnehmer*in einzeln zur Veranstaltungsreihe anmeldet. Die Teilnehmenden jeder Schule sollten über die Dauer der Veranstaltungsreihe konstant dabei sein.

Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu den Arbeitsgruppen:

Selbstorganisiertes Lernen: Individualisierung des Lernens und Lernbegleitung

Wir beschäftigen uns in dieser Arbeitsgruppe mit den Gelingensbedingungen des selbstorganisierten Lernens. Wir blicken dabei einerseits auf die Rolle der Schülerinnen und Schüler und wie deren Verantwortlichkeit für das eigenen Lernen erhöht werden kann. Andererseits thematisieren wir auch die Implikationen für die Rolle der Lehrpersonen in diesem Lernsetting. Wir stellen uns dabei auch folgende Fragen: Welche innovativen Konzepte gibt es, die die Selbstlernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken? Wie transformiere ich das selbstorganisierte Lernen in den Distanz-/oder Hybridunterricht?

Selbstorganisiertes Lernen: Leistungserhebung und lernförderliche Leistungsrückmeldung

Geht man davon aus, dass selbstorganisiertes Lernen die Förderung von Selbstständigkeit, von verständnisintensivem Lernen und Verantwortungsübernahme zum Ziel haben sollte und auch die Steigerung der Leistungsbereitschaft beabsichtigt ist, dann sollte dies auch direkte Konsequenzen für die Ausgestaltung einer lernförderlichen Leistungsrückmeldung und von Leistungserhebungen haben. Fragen in diesem Kontext: Ist es möglich, auch durch die Art und Weise von Leistungsrückmeldung Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme zu fördern? Wie kann ich Leistungserhebungen lernförderlich gestalten?

Bildungsgerechtigkeit fördern

In dieser Arbeitsgruppe geht es um innovative Wege, wie mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten, mit kultureller und nationaler Herkunft sowie dem Bildungshintergrund der Familien der Schülerinnen und Schüler umgegangen werden kann. Handlungsleitende Fragen können sein: Wie können ungleiche Bildungschancen in der Schule ausgeglichen werden? Welche individuellen Unterstützungsangebote sind besonders vielversprechend? Wie können Eltern gut eingebunden werden (Stichwort: Erziehungs- und Lernpartnerschaft)?

Beziehungen wirksam gestalten

Erfolgreiches Lernen braucht gute pädagogische Beziehungen. Gute Schulen zeigen, wie Resilienz der Schülerinnen und Schüler gestärkt und gute, vertrauensvolle Beziehungen zwischen Lernenden, Lehrkräften und Eltern aufgebaut und gepflegt werden können. Wie können solche Beziehungen auch in Distanz gepflegt werden?

Schulische und außerschulische Netzwerke knüpfen

Schulen brauchen starke Partner für die Umsetzung ihrer Konzepte – Partner, die sie zum Beispiel dabei unterstützen, alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen, die Nachbarschaft zu integrieren und außerschulische Lern- und Erfahrungsräume zu eröffnen. Wie können solche Netzwerke geknüpft und gepflegt werden?

Schule als lernende Organisation

Gute Schule praktizieren neue und ergebnisorientierte Formen der kollegialen Zusammenarbeit und eines demokratischen Leitungshandelns. Wenn Lehrkräfte professionell kooperieren, können sie gemeinsam Ressourcen nutzen und vielfältige Potenziale entfalten. Fragen in diesem Kontext: Wie können Lehrpersonen voneinander lernen, Neues ausprobieren und Projekte gemeinsam umsetzen? Wie gestaltet man Management und Leadership aus?