Praxisbericht Deutscher Schulpreis 20|21 Spezial: „Digital gestütztes Lernen in Distanz"

14. Juni 2021 | 16.00 - 17.30 Uhr
Bayern
Online
Anrisstext
In dieser Veranstaltung berichtet die Alemannenschule Gemeinschaftsschule Wutöschingen, Teilnehmerschule der Endrunde des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial, von ihrem innovativen Konzept mit dem sie auf die Corona-Pandemie reagiert hat, um selbstorganisiertes Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Schulleiter Stefan Ruppaner gibt Einblicke in dieses Konzept und steht für Rückfragen zur Verfügung. In der anschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, welche Errungenschaften aus der Corona-Pandemie das Lernen und Lehren langfristig verändern können.
Absätze

Die Schule im Landkreis Waldshut ging gut aufgestellt in den Lockdown. Seit 2012 arbeitete sie an Konzepten wie der selbst entwickelten Lern- und Kommunikationsplattform „DiLer“ oder an Lernmaterialien zum selbstorganisierten Lernen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Für die Schulschließung gestaltete sie ihren Unterricht um und ersetzte ihn durch die „Schmetterlingspädagogik“ auf Basis des „21st Century Skills“-Modells. Das selbstorganisierte Lernen und das „Lernen durch Erleben“ bilden die beiden Flügel dieses Konzeptes, digitale Medien sind seine entscheidenden Werkzeuge. Die Schülerinnen und Schülern steuerten auch im Distanzlernen den Prozess ihres Wissenserwerbs eigenverantwortlich, unterstützt von den Lehrkräften, die hier Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter heißen, und mithilfe digitaler Lernmaterialien wie Learning-Apps oder Erklärfilmen. Auch interaktive Lernmaterialien entwickelten sie mit, indem sie etwa Filme konzipierten. Die Schule hat zudem das Lernen zu Hause als weiteren außerschulischen Lernort entdeckt.

Bei uns zu Gast: Stefan Ruppaner, Schulleiter der Alemannenschule Gemeinschaftsschule Wutöschingen (Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises 2019)

Moderiert wird diese Veranstaltung von Johannes Schubert, Leiter des Regionalbüros Nürnberg des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie, Dr. Klaus Wild, fachlicher Leiter des Regionalbüros Nürnberg, und Susanna Endler (Bereichsleiterin Abteilung Schulentwicklung und Fortbildung am Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg - IPSN).