Der Deutsche Schulpreis

Absätze

Gute Schulpraxis im Mittelpunkt

Unter dem Motto „Für mehr gute Schulen!“ haben es sich die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung zum Ziel gesetzt, die Qualität von Schule und Unterricht in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Die beiden Stiftungen unterstützen bundesweit Schulen bei ihrer Schulentwicklung und bieten dazu praxisorientierte Programme für alle Schularten an. Im Mittelpunkt steht dabei die hervorragende pädagogische Arbeit, die viele gute Schulen in Deutschland bereits leisten. Diese Leuchttürme zeichnen die beiden Stiftungen seit 2006 mit dem Deutschen Schulpreis aus und machen exzellente Praxis damit sichtbar. 

Dem Engagement für mehr gute Schulen der Stiftungen und der Schulakademie liegt der Anspruch zugrunde, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen durch eine qualitativ gute Bildung bekommen – unabhängig von Herkunft und sozialem Status. Bei der Frage, was eine gute Schule ausmacht, orientieren sich die drei Institutionen an einem umfassenden Verständnis von Bildung und Lernen, das in den sechs Qualitätsbereichen des Deutschen Schulpreises beschrieben ist.

Die Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises. Mehr zum Deutschen Schulpreis hier.

 

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Deutscher Schulpreis 20|21 Spezial

Dieses Jahr ist alles anders: Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial sucht Schulen, die mit innovativen Konzepten den Herausforderungen der Corona-Pandemie begegnen und das Potenzial haben, Schule und Unterricht nachhaltig zu verändern.

Für den „Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial“ können sich Schulen bewerben, die innovative Konzepte im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben. Die Ideen und Maßnahmen sollen sich mit Themen wie Chancengleichheit, Lehren und Lernen mit digitalen Medien, Beziehungsgestaltung, Kommunikationsmanagement, kollegiale Zusammenarbeit, Elternarbeit, selbstgesteuertes Lernen oder Resilienz auseinandersetzen. Außerdem sollen die eingereichten Konzepte Lernen und Schule über die Krise hinaus nachhaltig prägen können.

Das Bewerbungsverfahren für diese Ausschreibung ist stark vereinfacht: Schulen können eine Kurzbewerbung auf dem Bewerberportal des Deutschen Schulpreises einreichen. Erstmals ist es auch möglich, dass zum Beispiel Schülerinnen und Schüler, Eltern oder die Schulverwaltung eine Schule für den Preis empfehlen.

Nach dem Bewerbungsschluss am 15. Oktober 2020 empfiehlt ein Auswahlgremium bis zu 30 Konzepte aus allen Regionen Deutschlands. Die TOP 30-Schulen werden zu einem „Schulpreis-Camp“ Anfang 2021 eingeladen. Im Anschluss an das Camp werden maximal 15 Schulen für den „Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial“ nominiert. Sie bekommen jeweils einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro. Bis zu sechs Schulen werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Frühjahr 2021 ausgezeichnet und erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Die nächste reguläre Vergabe des Deutschen Schulpreises findet 2022 statt. Bewerbungen sind ab Januar 2021 wieder möglich.

 

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Mehr als ein Wettbewerb

Der Deutsche Schulpreis ist weit mehr als der jährliche Wettbewerb. Das Entwicklungsprogramm bringt jährlich unter dem Motto „ZusammenWachsen!“ bis zu 20 Bewerberschulen des Deutschen Schulpreises, die nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurden, in einem zweijährigen Programm zusammen. Ziel ist es, die Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Sie werden zu Vernetzungstreffen und Seminaren eingeladen, nehmen an einem Peer Review-Programm teil und erhalten eine individuelle Prozessbegleitung.

Das Forschungsprogramm

Im Forschungsprogramm "Wie geht gute Schule? - Forschen für die Praxis" wird die innovative und herausragende Schulpraxis der Preisträgerschulen erforscht, um die Lücke zwischen Schulpraxis und Bildungsforschung zu verringern. Weitere Informationen zum Forschungsprogramm finden Sie hier.

Geförderte Forschungsprojekte

Seit 2018 werden folgende Forschungsvorhaben von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Schule entwickeln mit „Data Richness“ - Was brauchen Schulen, damit es gelingt? (Universität Duisburg-Essen und Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ))
 

CoMMIT - Kooperation an Schulen - Innovation im Team (Universität Potsdam und Bergische Universität Wuppertal)


 

Ada*Q - Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht (Universität Tübingen, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung und Bergische Universität Wuppertal)

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