Schule mit Weltblick gestalten

Wie Kinder Weltbürgerinnen und Weltbürger werden
Anrisstext
Weltbürgerin oder Weltbürger werden – was für eine Chance!  Gute Schulen machen junge Menschen kompetent, sich in komplexen Zusammenhängen zu bewegen. Bildung endet nicht an den Grenzen des Schulgeländes, und so ist das „globale Denken“ schon längst ein starker Motor für Schulentwicklung geworden. Wir fördern diese weltoffene Haltung.
Absätze

Komplexität verstehen, sich für Werte entscheiden, solidarisch handeln – so lautet der Dreiklang für globales Denken und Handeln. Weltbürgerin und Weltbürger zu sein erfordert eine Bewusstheit für die enormen Chancen globaler Vernetzung. Es erfordert aber auch einen systemischen Blick auf die Zusammenhänge weltpolitischer Spannungen und die Ursachen lokaler Verwerfungen und Umbrüche „vor Ort“. 

Mit der „Global Citizenship Education“ möchte die Sophie-Scholl-Schule ein weltorientiertes Lernen ermöglichen, das ganzheitlich und fächerübergreifend angelegt ist. Kinder und Jugendliche sollen die Grundlagen erhalten, um die komplexen Zusammenhänge der Globalisierung zu erfassen und handlungsfähig zu werden. Mehr zum Konzept hier.

Stichwort Umbrüche: Soziale Herausforderungen wurden in der Vergangenheit vielfach lediglich aus lokaler oder nationaler Perspektive reflektiert – und damit verkürzt erfasst. Die Globalisierung vieler Lebensbereiche verändert aber nicht nur die Wirtschaftsbeziehungen und die Arbeitswelt. Notwendig sind auch die Perspektive auf gesellschaftliche und kulturelle Kontexte des Handelns sowie der kritische Blick auf den Raubbau der natürlichen Ressourcen.