Beziehungen professionell gestalten

Basis für gelingende Bildungsprozesse
Anrisstext
„Die Lehrerin kennt mich und nimmt mich ernst.“ „Der Lehrer traut mir etwas zu.“ So sprechen Kinder, die einen „guten Draht“ zu ihrer Lehrkraft haben. Dieser „gute Draht“ ist für uns ein elementarer Baustein im Prozess von Schulentwicklung. Mit unseren Angeboten unterstützen wir Akteure in der Lehrkräfteausbildung und Schule darin, professionelle Beziehungen in der Schule zu gestalten und damit auch ihre eigene Beziehungsfähigkeit zu stärken.
Absätze

Keine Bildung ohne Beziehung – so lautet der Kernsatz in der frühkindlichen Bildung. Von Anfang an lernen Kinder am liebsten mit Lehrerinnen und Lehrern, mit denen sie sich gut verstehen. Dieser Zusammenhang lässt sich im Grundschulalter und in der Pubertät ebenso beobachten wie unter jungen Erwachsenen in der Oberstufe. Gute Schulen zeichnen sich deshalb durch eine professionelle Beziehungsarbeit auf allen Ebenen und zwischen allen Beteiligten aus.

Ausgehend von der Idee, dass sich gute Beziehungen nicht nur positiv auf das Sozialverhalten, sondern auch auf die Leistungsbereitschaft auswirken, soll das Lerncoaching dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften zu verbessern und für alle Jugendlichen den bestmöglichen Bildungserfolg zu gewährleisten. Mehr zum Konzept hier.

Da jeder Bildungsprozess in ein intensives und dialogisches Beziehungsgeschehen eingebettet ist, kommt der aktiven Beziehungsgestaltung eine wesentliche Bedeutung für erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse zu. Je überzeugender Lehrende mit ihrem eigenen Verhalten professionelle Beziehungen respektvoll und wertschätzend gestalten, desto nachhaltiger und bedeutsamer werden Bildungsprozesse für alle Beteiligten.