Qualitätszirkel

Absätze

Mit dem 1,5-tägigen Qualitätszirkel wollen wir einen Raum schaffen für die gemeinsame Auseinandersetzung mit den großen Herausforderungen der Schulentwicklung an jeder einzelnen Schule. Es geht darum, auf Augenhöhe in den Austausch zu kommen, auch unausgereifte Ideen zu teilen und voneinander zu lernen. Dieser Zirkel hat Werkstatt-Charakter haben, es geht also weniger um glanzvolle Ergebnisse und Erfolge, sondern um Schulentwicklungsprozesse, die u.U. mit Widerständen und Hindernissen verbunden sind. Der Qualitätszirkel bietet die Chance im Trubel des Schulalltags innezuhalten, zu reflektieren, wo die eigene Schule steht, Ziele in den Fokus zu nehmen und von der kollegialen Beratung durch andere Vertreterinnen und Vertreter von Preisträgerschulen zu profitieren.

In einem kurzen Gallery Walk zu Beginn des Treffens hat jede Preisträgerschule die Möglichkeit zu skizzieren, welche großen Veränderungen sich seit der Verleihung des Deutschen Schulpreises an der Schule vollzogen haben. In der anschließenden Fallarbeit stehen dann aktuelle Schulentwicklungsvorhaben im Fokus.

Zu jedem Qualitätszirkel kommen pro Schule die Schulleitung sowie zwei weitere Vertreterinnen und Vertreter für anderthalb Tage zusammen, Reise- und Übernachtungskosten trägt die Deutsche Schulakademie. Methodische Grundlage des Qualitätszirkels ist die Kollegiale Fallberatung. Die Einübung dieser Methode mit Vertreterinnen und Vertretern aller Preisträgerschulen soll auch die Fähigkeit des Netzwerks stärken, einander selbstständig in ihren Schulentwicklungsprozessen zu unterstützen.

Die Qualitätszirkel werden von Johannes Terwitte moderiert. Nach jedem Durchgang erfolgt eine Befragung der Teilnehmenden. Auf Grundlage der Auswertung der Ergebnisse aus den ersten fünf Qualitätszirkeln wurde Elemente dieses Formats weiterentwickelt.