Neue Wege lernförderlicher Leistungsbeurteilung

20. Oktober 2020
Online
Anrisstext
In diesem Digitalen Impuls setzen wir uns mit der formativen Leistungsbeurteilung auseinander. Gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrkäften und Bildungsforschern schauen wir uns an, wie Schule ohne Noten auch in Zeiten von Corona gelingen kann.
Absätze

Die Beurteilung von Schülerleistungen gehört zum Alltagsgeschäft von Lehrerinnen und Lehrern. Dabei wird die gängige Praxis der Notenvergabe von vielen als belastend empfunden, da sie das Lernen oft eher behindert als unterstützt. Doch es gibt Schulen, die auch in Zeiten von Corona systematisch versuchen, die Leistungsbeurteilung lerndienlich zu gestalten. Sie bedienen sich dabei der formativen Leistungsbeurteilung: Im Dialog mit den Lernenden fördern Lehrkräfte schulisches Lernen durch ein differenziertes Leistungsfeedback und geben ohne Notenvergabe eine Rückmeldung zum erreichten Entwicklungsstand und den weiteren erforderlichen Lernschritten. Um besser zu verstehen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, lohnt sich ein Blick in die Praxis. Wir stellen in diesem Digitalen Impuls insgesamt drei Schulen vor. Zwei davon stellen schon lange und erfolgreich die Leistungsbeurteilung in den Dienst des Lernens und weiten so die Lernzone an ihrer Schule aus. Die dritte Schule steht gerade am Anfang dieser Entwicklung. Ein Input aus der Wissenschaft gibt einen Überblick über Ergebnisse aus der Bildungsforschung.

Referentinnen und Referenten:

  • Prof. Dr. Thomas Häcker, Direktor des Instituts für Schulpädagogik und Bildungsforschung, Uni Rostock, Mitglied der Jury des Deutschen Schulpreises
  • Martina Zippelius-Wimmer, Schulleiterin der Grundschule Bubenreuth
  • Lisa Kunze, Anne-Frank-Schule Bargteheide, Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises 2013
  • Monika Frickhofen, Schulleiterin der Blücherschule – Europaschule Wiesbaden

Moderiert wird dieser Digitale Impuls von Johannes Schubert, Leiter des Regionalbüros Nürnberg des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie und Dr. Klaus Wild, fachlicher Leiter des Regionalbüros Nürnberg

Das Ziel der Digitalen Impulse

Ziel der Digitalen Impulse für Schulentwicklung ist es, aufgrund und auch trotz der schwierigen Situation, die sich aktuell insbesondere für Schulen aufgrund der Corona-Krise ergibt, Denkanstöße zu geben, gute Beispiele zu zeigen und eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch zu schaffen. In jeder Woche laden wir zu einem neuen Thema ein, als Gast mit dabei sind immer verschiedene Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis, die mit kurzen Impulsen in die Diskussion einführen.

Digitales Tool

Bei unseren Online-Meetings wird die Software „Zoom“ der Zoom Video Communications, Inc. eingesetzt. Zoom ist ein US-Unternehmen, sodass durch die Übertragung unserer Online-Meetings personenbezogene Daten von Ihnen als Teilnehmende in die USA übertragen werden können. Da es sich zum jetzigen Stand bei den USA um ein Drittland handelt, dessen Datenschutzniveau im Vergleich zu den EU-Standards als unzureichend eingeschätzt wird, besteht das Risiko der Verarbeitung durch US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, ggf. auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten. Indem ich per Link oder per Meeting-ID und Kenncode einem Online-Meeting beitrete, willige ich ein, dass meine Daten zum Zwecke der Durchführung des Online-Meetings via Zoom in den USA verarbeitet werden dürfen. 

Wir haben mit Zoom zudem einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht und darüber hinaus weitere technische und organisatorische Maßnahmen implementiert, um ein angemessenes Schutzniveau sicherzustellen. Weitere Hinweise zur Datenverarbeitung durch Zoom finden Sie in unserer allgemeinen Datenschutzerklärung Informationen zur Datenverarbeitung bei Zoom finden Sie hier.

Alternativ ist es möglich, im Anschluss an die Online-Meetings Aufzeichnungen ebendieser anzuschauen; diese werden über unsere Website zugänglich gemacht.