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Transfer-Zirkel „Jede(r) ist besonders“

Der Umgang mit Vielfalt ist für Schulen eine tägliche Herausforderung – durch die Ratifizierung der UN-Konvention geraten sie zusätzlich unter Druck. 

Die Diskussion über Inklusion stützt sich zurzeit einseitig auf „behinderte" bzw. „benachteiligte" Menschen – über die Wahl dieser Begriffe ließe sich trefflich streiten. Menschen sind verschieden, und einige verfügen über besondere Dispositionen. Entscheidend ist, wie mit den Unterschieden umgegangen wird und welche Haltung dabei unterstützend ist, denn Schule sollte ein Ort sein, an dem alle Menschen gesund aufwachsen und lernen können.

Bildnachweis: Theodor Barth

Die Idee des Transfer-Zirkels:

Fünf Preisträgerschulen werden über einen Zeitraum von insgesamt zwei Jahren von einer weiteren Schulpreisträgerschule bei ihrem Schulentwicklungsprozess zum Umgang mit Inklusion und Heterogenität begleitet. Diese sechs Schulen bilden die erste Generation des Transfers-Zirkels.

Die inhaltliche Arbeit erfolgt in acht Modulen:

Modul 1: Start – Vielfalt: Chance/Bedrohung/Normalität

Modul 2: Leistung in einer JIB-Schule

Modul 3: Schulentwicklung einer JIB-Schule

Modul 4: Unterricht in einer JIB-Schule

Modul 5: Vernetzung einer JIB-Schule

Modul 6: Schulleben in einer JIB-Schule 

Modul 7: Gründung und Planung eigener Zirkel

Modul 8: Auswertung – Leinen los!

In den ersten beiden Jahren steht der Veränderungsprozess an diesen Schulen im Fokus. Im dritten Jahr geht es um den Transfer des Gelernten in die Region der teilnehmenden Schulen: Alle Schulen der ersten Generation gründen und leiten nun eigene regionale Zirkel mit jeweils fünf neuen Schulen. Sie bilden die zweite Generation des Transfer-Zirkels.

Das Format verfolgt zwei Ziele: Erstens spürbare, messbare Veränderungen an den Schulen der ersten Generation. Zweitens eine regionale Verankerung der guten Schulpraxis durch die Gründung neuer regionaler Zirkel mit Schulen der zweiten Generation. Damit stellt das Format sicher, dass ein zentral gesetzter Veränderungsimpuls durch eine Art Schneeballeffekt in die Breite getragen wird. 

In dem Transfer-Zirkel geht es zudem um Kompetenzausbau in doppelter Hinsicht: sowohl im ausgesuchten Themenfeld als auch im Feld „Führen in Veränderungsprozessen“. Die beteiligten Schulen und ihre Leitungsteams entwickeln sich fachlich und persönlich weiter. 

Interessierte Schulen können sich bis zum 14. November 2016 in ihrer Region bewerben. Weitere Informationen

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