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Das Potsdamer Netzwerk „Schulen einer Stadt“

Im Netzwerk „Schulen einer Stadt“ arbeiten 17 der 22 weiterführenden Schulen Potsdams gemeinsam an neuen Unterrichtsvorhaben und der Entwicklung neuer Lernkulturen. Den Impuls zu dieser Zusammenarbeit gaben 2015 die Rahmenlehrpläne der Länder Berlin und Brandenburg, die neue Lernformen für fächerübergreifenden produktorientierten Unterricht vorgaben. Seit März 2017 sind die „Schulen einer Stadt“ ein Projekt der Deutschen Schulakademie, die dem Netzwerk über die Projektlaufzeit von zwei Jahren einen inhaltlichen und finanziellen Rahmen gibt.

Bildnachweis: Fotolia oneinchpunch

Ziele: 

Das Netzwerk Schulen einer Stadt setzt seinen Schwerpunkt auf Unterrichtsentwicklung. Inhaltliche Zielstellung des Projekts ist es, gemeinsam und mit Bezug auf die Rahmenlehrpläne und die Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises ein neues Verständnis für Lernen zu entwickeln und in die Unterrichtskultur der beteiligten Schulen einfließen zu lassen. Alle teilnehmenden Schulen verpflichten sich, Spielräume und Strukturen für die Umsetzung an ihrer Schule zu schaffen. Formate dafür sind z.B. (schulübergreifende) Projekttage oder -wochen, feste Projektarbeitszeiten im Stundenplan zur Erprobung von im Netzwerk oder in der Einzelschule entwickelten Unterrichtsvorhaben. 

Die teilnehmenden Potsdamer Schulen sollen während der Projektlaufzeit ein verlässliches Netzwerk bilden, das auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand hat.

Arbeitsformen im Netzwerk:

Das Netzwerk arbeitet in einer Bottom-Up-Struktur. Eine Steuergruppe entwickelt und koordiniert die Projekt- und Netzwerkstruktur und arbeitet in Rücksprache und an den Bedarfen des Netzwerks orientiert. Die Deutsche Schulakademie unterstützt dabei zum einen durch Prozessbegleitung und zum anderen durch die Finanzierung des Projektleiters. 

Alle Teilnehmenden arbeiten sowohl in schulübergreifenden Arbeitsgruppen zur Entwicklung von Unterrichtsvorhaben, als auch in schulinternen Gruppen zum Transfer des Netzwerkwissens in die eigene Schule.

Zweimal im Jahr findet Netzwerktreffen statt, an den drei bis fünf Lehrkräfte aus jeder Schule teilnehmen. In jedem der zweitägigen Netzwerktreffen finden sich wiederkehrende Elemente: Ein Input zum jeweiligen Schwerpunktthema, Arbeitssequenzen in schulübergreifenden Arbeitsgruppen zur Reflexion der neuen Impulse und Entwicklung von Unterrichtsvorhaben, schulinterne Arbeitsgruppen zum Transfer des Gelernten in die Einzelschule.

Zwischen den Netzwerktreffen liegt ein eintägiges Arbeitstreffen. Hier werden Arbeitsergebnisse zusammengetragen, diskutiert, kollegial beraten und Umsetzung der Unterrichtsvorhaben in die Schulen geplant. 

Begleitend zu den schulübergreifenden Arbeitsgruppen treffen sich die Schulleiterinnen und Schulleiter der teilnehmenden Schulen, um gemeinsam den Transfer der Unterrichtsvorhaben an ihren Schulen vorzubereiten und zu begleiten. Ziel dieser Treffen ist die Stärkung des Know-hows zur Gestaltung von Schulentwicklungsprozessen.

Zum Schuljahresauftakt lädt das Netzwerk zu einer großen, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung die Kollegien aller Potsdamer Schulen und Vertreterinnen und Vertreter der Kulturverwaltung, des Kultusministeriums und außerschulischer Partnern ein. 

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09.07.2018
09.07.2018: 09:30 bis 16:30 Uhr
02.07.2018
02.07.2018: 14:30 bis 18:00 Uhr
06.06.2018
06.06.2018: 10:00 bis 17:00 Uhr
08. und 09.05.2018
08.05.2018: 13:00 bis 20:30 Uhr; 09.05.2018: 09:00 bis 15:30 Uhr
24.04.2018
24.04.2018: 10:00 bis 16:30 Uhr
16.03.2018
9:00 bis 16:15 Uhr
08.03.2018
10:00 bis 16:15 Uhr
26.02.2018
10:00 bis 16:00 Uhr
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