Innovationslabor „G-Flex – Auf dem Weg zum Abitur“

Absätze

Wie lässt sich die Oberstufe flexibel gestalten? Das ist die zentrale Frage, die das Innovationslabor „G-Flex“ beantworten möchte. Denn angesichts der vielen starren Rahmenbedingungen für die Sekundarstufe II lassen sich individuelle Bildungswege kaum ermöglichen. Dabei werden sie auf dem Weg zum Abitur umso dringender gebraucht, damit die Schule intensiver auf die persönlichen Kompetenzen und Ressourcen der einzelnen Schülerinnen und Schüler eingehen kann.

Zielsetzung

Im Mittelpunkt des Innovationslabors „G-Flex – Auf dem Weg zum Abitur“ steht das Ziel, praxistaugliche Modelle zu entwickeln, wie Flexibilisierung in der Oberstufe gelingen kann. Im zweiten Schritt erproben die teilnehmenden Schulen die neuen Konzepte in ihrem Schulalltag.

Lerngemeinschaft

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Innovationslabor „G-Flex – Auf dem Weg zum Abitur“ bilden eine Lerngemeinschaft. Das sind 25 Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt elf Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Darunter sind Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Berufsschulen und Sportschulen.

Herangehensweise

Die beteiligten Schulen haben zum Teil schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und eigene Wege der Flexibilisierung erprobt oder entwickelt. Im gemeinsamen Austausch entwickeln die Schulen ihre Ansätze weiter, denn die Lerngemeinschaft will voneinander lernen und profitieren. Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Anne Sliwka von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg  unterstützt die Lerngemeinschaft und stellt inspirierende Modelle aus anderen Ländern vor. Außerdem arbeitet die Lerngemeinschaft in Untergruppen an vier verschiedenen Fragestellungen:

  1. Stark in die Oberstufe: Wie können Lernende ein „Zwischenjahr“ einschieben und trotz G8 neun Jahre Zeit für den Weg zum Abitur haben?
  2. Die Schulstruktur in der Oberstufe: Wie können Schulen flexible zeitliche Strukturen für Lernende mit besonderen Bedürfnissen ermöglichen?
  3. Selbstwirksamkeit fördern: Wie schaffen Schulen Raum für individuelle Interessen und Stärken der einzelnen Schülerinnen und Schüler?
  4. Zeitfinder: Wie können Schulen die Spielräume der Studentafel so nutzen, dass sie individueller auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler eingehen können?

Kontakt

Friedemann Stöffler

Schulentwickler, Studiendirektor i.R.,

schulentwicklung@stoefflers.de