Gesucht: Innovative Schul-Konzepte zum Umgang mit der Krise

Anrisstext
Der „Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial“ sucht Schulen, die mit innovativen Konzepten den Herausforderungen der Corona-Pandemie begegnen und das Potenzial haben, Schule und Unterricht nachhaltig zu verändern.
Absätze
Der Deutsche Schulpreis Spezial 2020/21

Die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung reagieren auf die aktuelle Situation der Corona-Pandemie und zeichnen mit dem „Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial“ Konzepte aus, die Schulen im Umgang mit der Krise entwickelt haben. Die Ideen und Maßnahmen können sich mit Themen wie Chancengleichheit, Lehren und Lernen mit digitalen Medien, Beziehungsgestaltung, Kommunikationsmanagement, kollegiale Zusammenarbeit, Elternarbeit, selbstgesteuertes Lernen oder Resilienz auseinandersetzen. Außerdem sollen die eingereichten Konzepte Lernen und Schule über die Krise hinaus nachhaltig prägen können.

2020 hat Schule und Unterricht grundlegend verändert. Der Deutsche Schulpreis schaut nach vorne und setzt ein Signal für die Zukunft. Dafür steht die aktuelle Ausschreibung. Nicht zuletzt geht es dabei um die ‚21st Century Skills‘ – Kompetenzen wie Zusammenarbeit, Kreativität, Kommunikation und kritisches Denken. Nie in der Geschichte des Deutschen Schulpreises war es wichtiger als jetzt, dass es Schulen mit guten Ideen gibt, die auf diese Fähigkeiten setzen und für andere Schulen Vorbild sein können.

5.000 Euro Anerkennungspreise für jede nominierte Schule und 10.000 Euro Preisgeld für alle Preisträgerschulen

Die neue Ausschreibung bringt Änderungen mit sich. Das Bewerbungsverfahren für Schulen wird stark vereinfacht: Schulen können eine Kurzbewerbung auf dem Bewerberportal des Deutschen Schulpreises  einreichen. Erstmals ist es auch möglich, dass zum Beispiel Schülerinnen und Schüler, Eltern, Partner der Schule oder die Schulverwaltung eine Schule für den Preis empfehlen. In diesem Fall wird die vorgeschlagene Schule von der Robert Bosch Stiftung kontaktiert und zu einer Bewerbung eingeladen.

Zum Zeitpunkt der Bewerbung genügt es, wenn die Schulen ihre neuen Ansätze noch erproben und die gewünschten Ziele darstellen. Nach dem Bewerbungsschluss am 15. Oktober 2020 empfiehlt ein Auswahlgremium bestehend aus pädagogischen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis bis zu 30 Konzepte aus allen Regionen Deutschlands. Die TOP 30-Schulen werden zu einem „Schulpreis-Camp“ Anfang 2021 eingeladen. Im Rahmen des Camps werden die Schulen ihre Konzepte gemeinsam weiterentwickeln. Denn das Camp will Schulen zusammenzubringen, die alle das gleiche Ziel verfolgen: mit zukunftsfähigen Konzepten Schule und Unterricht nachhaltig zu verändern. In diesem Sinne wird der Deutsche Schulpreis im Rahmen bundesweiter und regionaler Angebote die Bewerberschulen auch künftig in ihrer Entwicklung unterstützen und miteinander vernetzen.

Im Anschluss an das Camp nominiert ein Auswahlgremium maximal 15 Schulen für den „Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial“. Sie bekommen jeweils einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro. Bis zu sechs Preisträgerschulen werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Frühjahr 2021 ausgezeichnet und erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die weiteren Details zum Schulpreis-Camp und zur Preisverleihung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die nächste reguläre Vergabe des Deutschen Schulpreises findet 2022 statt. Bewerbungen sind ab Januar 2021 wieder möglich.

Die eingereichten Konzepte der nominierten Schulen werden auf dem Deutschen Schulportal vorgestellt und für interessierte Schulen aufbereitet. Ausführliche Tipps für die Schulpraxis und Hintergrundinformationen finden Sie bereits jetzt im Dossier „Wie Schulen mit der Corona-Krise umgehen“.