Die Deutsche Schulakademie hatte die nominierten Schulen des Deutschen Schulpreises 2015 zu einem Treffen nach Berlin eingeladen. Vertreter aller neun Schulen nahmen an dem Workshop der Akademie teil und nutzen die Möglichkeit zum Austausch

Bildnachweis: Die Deutsche Schulakademie

Jahr für Jahr bewerben sich beim Deutschen Schulpreis großartige Schulen – seit Beginn des Wettbewerbs über 1500 Schulen aus ganz Deutschland. In einem aufwendigen Verfahren werden von Experten die Schulen herausgefiltert, die von der Schulpreis-Jury besucht werden. 15 Schulen werden schließlich nominiert und zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen, doch nur sechs von ihnen erhalten einen Preis. Die übrigen neun Schulen sind die verheißungsvollsten Aspiranten auf die Auszeichnung in den kommenden Jahren, denn viele Schulen bewerben sich wieder und haben dann Erfolg.

Am 5. und 6. November hatte die Deutsche Schulakademie die nominierten Schulen des Deutschen Schulpreises 2015 bei sich zu Gast. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass alle neun Schulen der Einladung gefolgt sind und jede Schule mit zwei Personen vertreten war“, sagt Projektberaterin Silke Gralfs, die den Workshop organisiert und gemeinsam mit Michael Ridder vom Regionalteam West des Deutschen Schulpreises gestaltet hat.

„Wir wollten den Schulen des Jahrgangs 2015 mit der Einladung zu dem Workshop zum einen unsere Anerkennung für ihre gute Arbeit ausdrücken, zum anderen wollten wir einen Ort der Begegnung schaffen“, erklärt Silke Gralfs. Ziel war es nicht nur, den Schulen die Arbeit und Angebote der Deutschen Schulakademie vorzustellen, sondern auch eine Plattform für den Austausch über den eigenen Schulentwicklungsprozess zu bieten. Darüber hinaus sollten die Schulen gemeinsame Arbeitsprozesse verabreden. 

Nach der Kennenlernphase hatten die Teilnehmenden Zeit, über den Entwicklungsstand sowie die Aufgaben und Ziele ihrer Schule nachzudenken. Bei diesem Selbstvergewisserungsprozess bildeten die vier Themenfelder der Deutschen Schulakademie die Leitplanken: mit Heterogenität produktiv umgehen, neue Lernstrukturen gestalten, Demokratisch handeln lernen und Schule leiten.

In den weiteren Arbeitsphasen wurde über die Entwicklungsaufgaben und die sich daraus ergebenen Themen lebhaft diskutiert. Ein Thema war die Leistungsmessung und –bewertung im individualisierten Unterricht. Hierbei wurde sichtbar auf welch hohem Niveau die Schulen des Deutschen Schulpriese miteinander arbeiten und diskutieren. Die Bewerbung für den Deutschen Schulpreis sehen alle Schulen als einen wichtigen Schritt in Ihrer Schulentwicklung. 

Zum Abschuss des Workshops äußerten alle neun Schulen den Wunsch, weiter in diesem entstandenen Netzwerk zu arbeiten, einige haben bereits konkrete Verabredungen für den Austausch von Materialien getroffen.

 

Diese neun Schulen waren 2015 für den Deutschen Schulpreis nominiert: