Was macht Schulen erfolgreich? Unter welchen Bedingungen ist gute Schule möglich? Wir suchen Forschungsprojekte, die die exzellente Schulpraxis der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises erforschen.

Bildnachweis: Lars Rettberg (Die Deutsche Schulakademie)

Idee und Ziele des Programms:

Das Programm „Wie geht gute Schule? - Forschen für die Praxis“ hat das Ziel, die exzellente Schulpraxis der derzeit 73 Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises systematisch zu erforschen. Die Profile und Konzepte der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises bieten eine breite Datengrundlage guter Schulpraxis, die bislang in der empirischen Bildungsforschung kaum untersucht wurde. Ohne wissenschaftliche Fundierung bieten diese sehr guten Ideen und Konzepte jedoch keine ausreichende Sicherheit für Handlungen und Entscheidungen in Schule und Unterricht.

Das Forschungsprogramm soll dazu beitragen, die Lücke zwischen erziehungswissenschaftlicher und psychologischer Forschung und der Schulpraxis zu verringern. Dafür werden Forschungsprojekte initiiert und unterstützt, die praxisrelevante Forschungsfragen bearbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen sowohl für die Bildungsforschung als auch für die breite Schulpraxis und -verwaltung zugänglich gemacht werden.

Leitend für die Projekte des Forschungsprogramms sollte dabei die Frage sein, wie erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse sowie Schulentwicklungsprozesse in Preisträgerschulen zustande kommen und welche Bedingungen das Gelingen oder Scheitern beeinflussen. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, ob und unter welchen Bedingungen Konzepte der Preisträgerschulen für andere Schulen nutzbar gemacht werden können.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler mit abgeschlossener Ausbildung (Promotion) an staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Projektleiter der Antrag stellenden Institution müssen durch einschlägige wissenschaftliche Expertise ausgewiesen sein sowie eine hohe Bereitschaft zur anwendungsorientierten Forschung mitbringen.

Wir unterstützen im Jahr 2019 ein Projekt mit bis zu 260.000 Euro. Die Themenschwerpunkte variieren jedes Jahr, orientieren sich aber an den sechs Qualitätsbereichen des Deutschen Schulpreises.

Das Bewerbungsverfahren zur Förderung eines Forschungsvorhabens ist zweistufig angelegt. Im ersten Schritt wird um die Einreichung einer Forschungsskizze gebeten. Antragssteller erhalten zeitnah eine Rückmeldung, ob ihr Projekt bewilligt wird. Im zweiten Schritt soll die Forschungsskizze in das Antragsformular der Robert Bosch Stiftung überführt werden. Die Stiftung wird bei der Auswahl der Forschungsvorhaben durch unabhängige wissenschaftliche Experten sowie Schulpraktiker beraten.

Ausschreibung 2019

Wir unterstützen im Jahr 2019 ein Projekt mit bis zu 260.000 Euro. Im Rahmen dieser Ausschreibung eingereichte Forschungsvorhaben müssen sich auf folgenden thematischen Schwerpunkt beziehen: 

„Pädagogische Beziehungen in Schule und Unterricht“

Die Ausschreibungsrunde startet am 1. Juni 2019. Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie dann an dieser Stelle. 

Kontakt:

Die Ausschreibung der Robert Bosch Stiftung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Schulakademie. Bei Rückfragen und Beratung wenden Sie sich bitte an:

Andrea Preußker
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
Telefon 0711 46084-758
Fax 0711 46084-10758
andrea.preussker@bosch-stiftung.de 

Dr. Anna Gronostaj
Die Deutsche Schulakademie gGmbH
Hausvogteiplatz 12
10117 Berlin
Telefon 030 767595-160
Fax 030 767595-300
anna.gronostaj@deutsche-schulakademie.de 

Forschungsprogramm 2017:

Gefördertes Projekt 2017 (1):
CoMMIT Kooperation an Schulen – Innovation im Team (PDF)

Gefördertes Projekt 2017 (2):
Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht (Ada*Q) (PDF)

Beitrag vom 09.11.2017: Resonanz zur Ausschreibung

Beitrag vom 04.07.2017: Start des Programms