Die Deutsche Schulakademie und das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort: Am 19. November startete der erste Baustein der Werkstatt „Schule leiten kompakt“ im Saarland.

Werkstatt „Schule leiten kompakt“ startet im Saarland
Bildnachweis: micromonkey

Die Werkstatt ist ein wesentlicher Bestandteil des saarländischen Projektes „Schulen stark machen!“, das sich zum Ziel gesetzt hat, besonders belastete Schulen im Umgang mit ihren schulspezifischen Bedingungen zu unterstützen. 
„An einigen Schulstandorten haben wir schwierige Bedingungen. Unser Ziel ist es, die Schulen individuell dabei zu unterstützen, bestehende Herausforderungen zu bewältigen – mit zusätzlichen Lehrerwochenstunden, kleineren Klassen, multiprofessionellen Teams und enger Begleitung. Deshalb haben wir das Programm „Schulen stark machen!“ aufgelegt. Jetzt werden wir Schritt für Schritt die Schulsozialarbeit stärken und multiprofessionelle Teams ausbauen“, so Ministerin Christine Streichert-Clivot.

Die Werkstatt „Schule leiten kompakt“ soll die Entwicklungsprozesse, die in den zwölf Projektschulen angestoßen werden, unterstützend begleiten und nimmt dabei die Steuerungsebene der Schulen stärker in den Blick. Die Schulleitungswerkstatt wurde von der Deutschen Schulakademie in Abstimmung mit der Leitung des Projektes „Schulen stark machen!“ konzipiert. Die konkrete Durchführung liegt bei Karin Wandel und Dr. Wilfried Kretschmer von der Deutschen Schulakademie. Sie umfasst vier zweitägige Bausteine und wird sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken. „Die Werkstatt ´Schule leiten kompakt` soll den Schulleitungen Gelegenheit bieten, ihr bestehendes Repertoire an Führungsinstrumenten zu ergänzen und zu bereichern. Darüber hinaus bietet sie einen  geschützten Rahmen für Reflexion und kollegialen Austausch der Schulen untereinander“, sagt Dr. Wilfried Kretschmer.

Die Werkstatt „Schule leiten kompakt“ ist ein zentrales Element des Projektes „Schulen stark machen“, an dem seit Februar 2018 sechs Grund- und sechs Gemeinschaftsschulen teilnehmen. Mit passgenauen Maßnahmen werden die Projektschulen darin unterstützt, erfolgreicher mit ihren jeweiligen schulischen Bedingungen und Herausforderungen umzugehen, um so den Bildungserfolg ihrer Schülerinnen und Schüler, die zu einem wesentlichen Teil aus benachteiligten sozialen Milieus stammen, zu erhöhen.