Diese Frage diskutierten wir live in unserem Facebook-Webinar mit verschiedenen Gästen und unseren Zuschauern.

 

Um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren, hat die Deutsche Schulakademie am 18. September sowohl Gäste aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis zum Webinar nach Hamburg eingeladen. Der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Hermann Veith beantwortete aus wissenschaftlicher Sicht die Frage und erklärte dabei, worin der Unterschied zwischen einem „Schulbesuch“ und einer „Hospitation“ liegt. Petra Stumpf ist Schulleiterin einer gastgebenden Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises und spricht aus eigener Erfahrung, wenn sie sagt, dass selbst die Preisträgerschulen von Hospitationen profitieren können. Stipendiatin Annette Stoll hat im letzten Jahr gemeinsam mit ihrer Schulleiterin an einer Preisträgerschule hospitiert und berichtet, was sie und ihre Schule aus der fünftägigen Hospitation mitgenommen haben. Projektmanagerin Andrea Blaneck zeigte in ihrer Präsentation, inwiefern das Hospitationsprogramm der Deutschen Schulakademie letztlich zur Schulentwicklung beitragen kann und wie Stipendiaten und Stipendiatinnen mit einem aufeinander abgestimmten Rahmenprogramm dabei von der Akademie begleitet werden.

Das Webinar wurde von Jöran Muuß-Merholz moderiert und ist Teil der Vorbereitungen für das Hospitationsprogramm. Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms hatten die Möglichkeit, vorab Fragen zuzusenden. Alle interessierten Facebook-Nutzer konnten live ihre Anregungen und Fragen einbringen. Mit diesem Live-Video setzt die Akademie ihre noch junge Reihe an Webinaren fort. Im letzten Jahr fand das erstes Live-Event mit Prof. Dr. Thomas Häcker zu der Frage „Wie geht gute Unterrichtsbeobachtung?“ statt. Das Video zum Nachschauen finden Sie hier.

Prof. Dr. Hermann Veith ist Professor für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialisationsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und fachlicher Leiter des Regionalbüros Hamburg.