In dem Impulsvortrag zum Forum „Oberstufe neu gestalten – Bildung für die Zukunft“, zeigte Prof. Dr. Anne Sliwka neue Lernformate, alternative Zugänge zur Oberstufe sowie ein flexibles Kurssystem auf und nannte erprobte Beispiele aus anderen Ländern.

Prof. Dr. Anne Sliwka bei Impulsvortrag, Oberstufe neu gestalten
Bildnachweis: David Weyand

Eine Flexibilisierung der Oberstufe mit gleichzeitiger Ausrichtung auf einen hohen Standard kann die G8 / G9 Debatte überflüssig machen. Dies verdeutlichte Prof. Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg in ihrem wegweisenden Vortrag: „Das Abitur im Kontext des 21. Jahrhunderts: Passt die Oberstufe noch zu den Anforderungen der Berufswelt?“ und erläuterte, wie im internationalen Vergleich junge Erwachsene an den Abschluss herangeführt werden.

Im ersten Teil ihres Vortrages ging Frau Prof. Sliwka auf den veränderten Kontext der Berufswelt im Zeitalter der digitalen Revolution ein, zeigte im zweiten Teil die Konsequenzen für Wissen, Können und Persönlichkeitsentwicklung auf und führte dann im dritten Teil die strukturellen Konsequenzen für den Lernprozess und die Notengebung aus. Sie fordert: „Less Teaching for more Learning.“