Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Brandenburg an der Havel wird die Deutsche Schulakademie 2017 die Pädagogische Werkstatt „Lernen – individuell und gemeinsam“ anbieten.

Junge in Schule
Bildnachweis: Theodor Barth

Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Brandenburg an der Havel (SBBH) wird die Deutsche Schulakademie 2017 in Brandenburg die Pädagogische Werkstatt „Lernen – individuell und gemeinsam“ anbieten. „Die Pädagogische Werkstatt zielt auf eine umfassende Unterrichtsentwicklung der teilnehmenden Schulen, die gemeinsam produktive Antworten auf die zunehmende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler entwickeln werden“, sagt Renate Buschmann, die gemeinsam mit Jochen Arlt die Werkstatt leiten wird.  Das Trainertandem führt die Werkstatt bereits in Sachsen, Rheinland-Pfalz und Berlin durch. 

Die Schulen sollen angeregt werden, ihren Unterricht so umzugestalten, dass die Lernenden ihre individuell bestmöglichen Leistungen erbringen können. Deshalb liegt der Schwerpunkt der Werkstattarbeit auf der Entwicklung entsprechender Unterrichtseinheiten bzw. Unterrichtsarrangements. „Wir freuen uns über die Kooperation“, sagt Geschäftsführer Dr. Roman Rösch von der Deutschen Schulakademie. „Orientierungsrahmen für gute Schule und guten Unterricht sind die bewährten sechs Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises.“

Zwischen den fünf Bausteinen liegen längere Arbeits- und Reflexionszeiträume, in denen die Schulen die erarbeiteten Inhalte in ihrem Alltag umsetzen können. In der zweiten Phase arbeiten die Prozessberaterinnen und -berater mit dem gesamten Kollegium der teilnehmenden Schulen. Die Inhalte werden gemeinsam abgestimmt, orientiert sowohl an den Inhalten und Methoden der Pädagogischen Werkstatt als auch an den Fragen, die sich aktuell in den Schulen ergeben.

An der Werkstatt können zwölf bis 15 Schulen teilnehmen. Je Schule werden drei bis fünf Vertreterinnen und Vertreter teilnehmen, davon mindestens ein Schulleitungsmitglied. Außerdem werden innerhalb der Werkstatt bis zu zwölf Schulberaterinnen und -berater für Schul- und Unterrichtsentwicklung des Landes Brandenburg zu Prozessberaterinnen und -beratern ausgebildet, um die teilnehmenden Schulen im Anschluss an die erste Phase der Pädagogischen Werkstatt zu begleiten und in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen. 

Die Ausschreibung für die Pädagogische Werkstatt beginnt im Januar 2017. Eine Informationsveranstaltung für Schulleitungen und Schulberaterinnen und Schulberater ist für Mai 2017 geplant. Der Bewerbungsschluss ist Mitte Februar 2017. Die Auswahl und Anzahl der teilnehmenden Schulen und Schulberaterinnen und -berater wird vom SSBH unter Beteiligung der Schulaufsicht und des Trainertandems vorgenommen.

Mehr Informationen zur Pädagogischen Werkstatt „Lernen – individuell und gemeinsam“
Ansprechpartnerin SBBH: Janina Kolkmann