Vier verschiedene Brücken wurden beim Treffen der Werkstatt „Raum und Zeit“ über den Fluss Lamme gebaut. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erprobten auf diese Weise neue Formen der Zusammenarbeit zum Thema "Lehrerkooperation in Deutschland“.

Werkstatt Raum und Zeit: Brücken bauen
Bildnachweis: Wilfried Kretschmer

„Am 19. Mai 2017 startet unsere gemeinsame Flussüberquerung über die „Lamme“, einem kleinen Fluss im Süden des Landkreises Hildesheim. Am Ende dieses Vormittags sollen vier Querungsmöglichkeiten über diesen Fluss fertiggestellt sein. Eine interessante und anregende Arbeit aller Beteiligten, bei der es – über den Bau der Querung hinaus – darum gehen soll, verschiedene Formen der Kooperation zu realisieren und zu reflektieren.“ – so lautete der Einladungstext zum letzten Treffen der Werkstatt „Raum und Zeit“. Um praktisch erfahrbare Kooperation sollte es gehen, von der alle für den Schulalltag lernen wollten. Auftrag war kooperativ den Bau einer kleinen Brücke zu planen; dazu eine Materialliste zu erstellen - und dann die Brücke vor Ort auch zu bauen.

Vier Gruppen waren kreativ und praktisch. Es entstanden ganz unterschiedliche ideenreiche Konstruktionen: eine Hängebrücke, eine Rolltransportbrücke, eine Hängeseilbrücke und eine Seilbrücke über den kleinen Fluss Lamme. Eingestimmt wurden die Teilnehmenden durch den Vortrag von Hans Anand Pant, Geschäftsführer der Deutschen Schulakademie, zum Thema „Lehrerkooperation in Deutschland“. Die Ausgangsthese: Wenn die Lehrkräfte kooperieren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich gute Schulpraxis entwickelt einfach größer.

In einem Worldcafe wurden anschliessend Stärken und Schwächen der Kooperation in den einzelnen Schulen hinterfragt und auch ein Resümee der Werkstattreihe gezogen. Hier einige Kommentare: 

„Jede Sequenz war unglaublich präsent. Das ist ein Schatz für immer.“

„Es war nichts Überflüssiges dabei.“

„Orte und Themen waren sehr passend.“

„Das war keine Fortbildung, sondern eine Ausbildung. Hier wurden wesentliche Fragen für Führung bearbeitet.“

„Diese Werkstattreihe war total wirkmächtig. Ich habe so etwas noch nie erlebt!“

„Wirksam waren sich wiederholende Aktivitäten und die Verknüpfung von Ort, Aktivität und Personen.“

„Die unterschiedlichen Schultypen sind toll, denn die Probleme sind überall gleich.“

Im Mittelpunkt der Werkstattreihe „Raum und Zeit“ steht ein praktischer besonderer schulischer Reformprozess, der von den Teilnehmenden initiiert, in ihren Schulen legitimiert und dann Schritt für Schritt - in der Werkstattreihe begleitend – umgesetzt wird. 

Wenn Sie mehr über die Werkstatt „Raum und Zeit“ erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen hier: