Am 6. und 7. November 2017 veranstaltet die Deutsche Schulakademie das Forum „Global Citizenship Education – Schule mit WELTblick“ in Berlin am Pfefferberg. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

Forum GLobal Citizenship Education (Symbolbild)
Bildnachweis: David Weyand

Das Forum „Global Citizenship Education – Schule mit WELTblick“ richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Lehrerinnen und Lehrer, die das Thema diskutieren, ihre Erfahrungen austauschen, etwas bewegen und sich vernetzen wollen. In Vorträgen, Workshops und verschiedenen Praxisaktionen werden sowohl Umsetzungsmöglichkeiten für die Schulpraxis erarbeitet als auch Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ansätzen gemeinsam reflektiert. Diskutieren und vernetzen werden sich Schulakteure, die Bildung in Verantwortung für eine weltoffene Gesellschaft gestalten wollen. Praktischen Input geben Vertreterinnen und Vertreter der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises sowie weiterer engagierter Schulnetzwerke. Ausgewählte Expertinnen und Experten sorgen für zusätzliche Einblicke und Inspiration. In Exkursionen soll für die Teilnehmenden ein Perspektivwechsel erlebbar gemacht werden.

Wir freuen uns sehr, dass Jamila Raqib für einen Vortrag zugesagt hat. Sie ist Executive Director der Albert Einstein Institution in Boston, die von Gene Sharp, Träger des Right Livelihood Award 2012 (auch bekannt als Alternativer Nobelpreis) gegründet wurde.

Die Anmeldung für das Forum ist ab sofort hier möglich. Pro Schule können sich bis zu zwei Personen registrieren. Bitte achten Sie darauf, dass die online Anmeldung individuell für jede interessierte Person bis zum 26. September auszufüllen ist.

Eine Teilnahmegebühr wird für diese Veranstaltung nicht erhoben. In begründeten Einzelfällen kann eine Unterstützung für die Reisekosten nach vorheriger Absprache erfolgen.

Das vorläufige Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Zum Thema der Veranstaltung:

In einer globalen Gesellschaft ist gerade auch die schulische Erziehung der zukünftigen Weltbürger von fundamentaler Bedeutung für die Demokratie. Global Citizenship Education (GCE) verbindet verschiedene Ansätze, Bildung unter den Bedingungen einer immer stärker vernetzten Welt zu gestalten. Dazu gehören u.a. interkulturelles Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, globales Lernen, politische Bildung, Demokratiepädagogik, Menschenrechts-/ Friedenspädagogik und emotional-soziale Bildung. Diese Zugänge sind in vielen Schulen gängige Praxis. Wenn sie vernetzt miteinander gedacht werden, können sie unter globaler Perspektive neue Wirkungen entfalten. Gegenwärtige Herausforderungen können nicht durch simple Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen verstanden und gemeistert werden, sondern müssen systemisch, interdisziplinär und im globalen Kontext bearbeitet werden. Kompetenz zum Perspektivwechsel, Mut zu Wandel und Widerstand, Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme, Offenheit für Neues und Respekt von Vielfalt sind Voraussetzung für einen konstruktiven und engagierten Umgang mit den zentralen Bildungszielen für das 21. Jahrhundert.