In Deutschland fanden im Herbst an vier Orten Bewerberforen statt: Die Regionalteams der Deutschen Schulakademie hatten dazu alle Schulen eingeladen, die sich für den Deutschen Schulpreis 2017 beworben haben.

Bewerberforum Schulpreis

Eine Bewerbung für den Deutschen Schulpreis ist für Schulen der Auftakt – nicht die Endstation auf dem Weg ihrer Schulentwicklung. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei die Teilnahme an einem Bewerberforum. Zum ersten Mal fanden in diesem Jahr in allen Regionen Deutschlands solche Veranstaltungen statt. Die vier Regionalteams der Deutschen Schulakademie hatten alle interessierten Schulen, die am Wettbewerb teilnehmen, zu Treffen in Preisträgerschulen eingeladen: 

  • 24.10.16 Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach am Neckar
  • 01.11.16 Ganztagsschule Johannes Gutenberg, Wolmirstedt
  • 02.11.16 Gymnasium der Stadt Alsdorf, Alsdorf
  • 03.11.16 Freiherr-vom-Stein-Schule, Neumünster


Bei den Veranstaltungen stellten die vier Gastgeberschulen ihre Konzepte vor und schilderten ihre Erfahrungen mit der Auszeichnung. Für die Vertreterinnen und Vertreter der Bewerberschulen war es spannend einen authentischen Einblick in den Alltag der Preisträger zu bekommen. Rund 100 Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleiterinnen und Schulleiter aus ganz Deutschland nahmen an den Veranstaltungen teil. „Es war ein Treffen unter Gleichgesinnten“, beschreibt Lena Häusler, Projektkoordinatorin Regionalteams der Deutschen Schulakademie, ihre Beobachtungen. „Wir möchten dazu anregen, dass die Schulen sich untereinander vernetzen und sich austauschen.“

Denn Ziel eines Bewerberforums ist es, nicht nur über den weiteren Verlauf des Wettbewerbs und Angebote der Deutschen Schulakademie zu informieren sowie Perspektiven in der Schulentwicklung anhand der sechs Qualitätsbereiche zu diskutieren und zu entwickeln – unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs für die einzelnen Schulen. Sondern das Bewerbungsverfahren kann für Schulen zur Selbstevaluierung genutzt werden. So wie die Freiherr-vom-Stein-Schule in Schleswig-Holstein, die in diesem Jahr mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde und sich zuvor mehrfach beworben hatte und sich von Bewerbung zu Bewerbung systematisch weiterentwickelt hat.

Wer im Sommer 2017 eine der begehrten Trophäen überreicht bekommt, steht noch nicht fest. Anfang 2017 wird die Schulpreis-Jury zwanzig Schulen besuchen, im Alltag beobachten, mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern sprechen und anschließend 15 Schulen nominieren, die zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen werden.