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Die sechs Qualitätsbereiche guter Schule

​Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution: Diese sechs Qualitätsbereiche, entwickelt im Rahmen des Deutschen Schulpreises, sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt. Sie sind Grundlage für alle Aktivitäten der Deutschen Schulakademie.

Leistung:

  • Schulen, die gemessen an ihrer Ausgangslage besondere Schülerleistung in den Kernfächern (Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften), im künstlerischen Bereich (z.B. Theater, Kunst, Musik oder Tanz), im Sport oder in anderen wichtigen Bereichen (z.B. Projektarbeit, Wettbewerbe), erzielen.

Umgang mit Vielfalt:

  • Schulen, die Mittel und Wege gefunden haben, um produktiv mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten, mit kultureller und nationaler Herkunft, Bildungshintergrund der Familie, Geschlecht ihrer Schülerinnen und Schüler umzugehen,
  • Schulen, die wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen beitragen,
  • Schulen, die das individuelle Lernen planvoll und kontinuierlich fördern.

 

Unterrichtsqualität:

  • Schulen, die dafür sorgen, dass die Schüler ihr Lernen selbst in die Hand nehmen,
  • Schulen, die ein verständnisintensives und praxisorientiertes Lernen auch an außerschulischen Lernorten ermöglichen,
  • Schulen, die den Unterricht und die Arbeit von Lehrern mit Hilfe neuer Erkenntnisse kontinuierlich verbessern.

 

Verantwortung:

  • Schulen, in denen achtungsvoller Umgang miteinander, gewaltfreie Konfliktlösung und der sorgsame Umgang mit Sachen nicht nur postuliert, sondern gemeinsam vertreten und im Alltag verwirklicht wird,
  • Schulen, die Mitwirkung und demokratisches Engagement, Eigeninitiative und Gemeinsinn im Unterricht, in der Schule und über die Schule hinaus tatsächlich fordern und umsetzen.

 

Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner:

  • Schulen mit einem guten Klima und anregungsreichen Schulleben,
  • Schulen, in die Schüler, Lehrer und Eltern gern gehen,
  • Schulen, die pädagogisch fruchtbare Beziehungen zu außerschulischen Personen und Institutionen sowie zur Öffentlichkeit pflegen.

 

Schule als lernende Institution:

  • Schulen, die neue und ergebnisorientierte Formen der Zusammenarbeit des Kollegiums, der Führung und des demokratischen Managements praktizieren und die Motivation und Professionalität ihrer Lehrer planvoll fördern,
  • Schulen, die in der Bewältigung der Stofffülle, der Verbesserung des Lehrplans, der Organisation und Evaluation des Schulgeschehens eigene Aufgaben für sich erkennen und daran selbstständig und nachhaltig arbeiten.
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30.06.2017
11:30 bis 16:30 Uhr
01.09.2017
Ganztagsschule „Albert Schweitzer“ Aschersleben Gemeinschaftsschule
8:30 bis 16:00 Uhr
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